Von Monden und Mützen | Switch Review #1

Am 27. Oktober 2019 feierte Super Mario Odyssey seinen zweiten Geburtstag, was für mich Anlass ist, hier mal meine Meinung zu einem der ersten Spiele, welche ich auf der Switch gespielt habe abzugeben. Das Spiel um den weltbekannten Jump ’n‘ Run Helden Mario ist zunächst kein klassischer 2D Jump ’n‘ Run Titel, sondern tritt in seinem grundsätzlichen Auftreten in die Fußstapfen von Super Mario 64. Beachtlich ist, dass das Spiel sich schon innerhalb der ersten drei Verkaufstage mehr als 2 Millionen mal verkauft hat. Im Folgenden möchte ich darlegen, warum das Spiel weniger Irrfahrt, als charmantes Abenteuer ist und ob es sich den Metacritic-Score von 97/100 verdient hat.

in 80 Monden um die Welt?

In Super Mario Odyssey begleitet der Spieler Mario auf seiner Reise mit dem namensgebenden Luftschiff Odyssey durch eine Vielzahl von sehr unterschiedlich gestalteten Welten, wie Wüstenland, Polarland oder Cityland um den Erzfeind Bowser daran zu hindern Prinzessin Peach in seiner Gewalt zu behalten. Die Story ist also im Großen und Ganzen erstmal nicht besonders originell. Die Sprünge und Saltos, die Mario ausführen kann, sind ebenfalls aus den vorigen Spielen in ihrer Art und Wirkung übernommen worden. Was macht dieses Spiel also zu einem der bedeutendsten Titel für die Switch, ja sogar von Nintendo selbst?

Zunächst sei die neue Nutzung von Marios Mütze zu erwähnen. Diese verliert unser Protagonist zu Beginn des Spiels, nur um sie wenig später von einem geistesartigen Wesen wiederzubekommen. Dieses hat anscheinend Besitz von der Kappe übernommen und kann nun für allerlei ausgeklügelte Moves verwendet werden. Das spaßigste neue Element ist dabei wohl das Übernehmen von allen möglichen Gegnern um diese dann zu steuern um Rätsel zu lösen und an entlegene Orte zu kommen und Monde einzusammeln. Auch kann Cappy geworfen und in der Luft gehalten werden um von ihm abzuspringen und somit Hindernisse zu überbrücken und schneller voranzukommen.

Die Monde werden benötigt um im Spiel vorwärts zu kommen, das Luftschiff Marios benötigt diese nämlich als eine Art Antrieb um die nächst entlegeneren Orte zu erreichen. Bei der Reise werden einem immer mal wieder die Schergen Bowsers begegnen, welche nachdem sie besiegt wurden, Monde hinterlassen. Diese genügen jedoch nicht um wirklich vorwärts zu kommen. So müssen die Welten vom Spieler erkundet werden, um genügend Monde zu ergattern.

Auch wenn die Monde teilweise sehr clever versteckt und eingebaut sind, so gibt es doch auch sehr viele inflationär verteilte Monde, was dem Spiel insgesamt doch etwas den Anspruch nimmt (auch wenn 80 Monde für das Erreichen der letzten Welt nicht reichen). Spieler die Games gerne zu hundert Prozent beenden, werden trotzdem eine ganze Menge zu tun haben und besonders zum Ende hin einige kniffelige Challenges zu lösen haben.

Ich persönlich hatte sehr viel Spaß mit dem Spiel und kann es Leuten, die sich das Spiel noch nicht zugelegt haben, oder erst seit kurzem eine Nintendo Switch besitzen wärmstens empfehlen.

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